Kompressionsstrümpfe anziehen als Mittel gegen Krampfadern

Altersbeschwerden, Eingeschnürtsein und optische Zumutung umgeben als geballtes Negativ-Image das auch „Stützstrümpfe“ genannte Mittel gegen Krampfadern ziemlich hartnäckig. Dabei treffen die meisten Vorbehalte heutzutage nur noch in geringem Maße zu: Zielgruppen sind vor allem Jüngere, die besonders viel stehen oder gehen, Fernreisende und schwangere Frauen. Ihrem zwangsläufig gestauten Blutdurchfluss in den Beinen wirken Kompressionsstrümpfe entgegen. Damit können sie Krampfadern vorbeugen und sogar lebensgefährliche Blutgerinnsel (Thrombosen) vermeiden.

Mittel gegen Krampfadern als Blickfänger

Sicherlich hängt es von der medizinisch erforderlichen Stützleistung ab, wie elegant oder farbenfroh Kompressionsstrümpfe hergestellt werden und wirken können. Entscheidend für das Zusammenpressen der Venen ist die in Denier (den) gemessene Garnstärke, wobei die Kompression an der Fessel am stärksten sein muss, um nach oben hin abzunehmen. Über die Mindestwerte gibt es unterschiedliche Meinungen. Einigkeit herrscht nur in der Aussage „weit über 40 den“. Doch seit sich prominente Designer wie Wolfgang Joop dieses Themas annehmen, bieten mehrere Hersteller Kompressionsstrümpfe als Mittel gegen Krampfadern mit bis zu 140 den sogar als halterloses Modell an.

Krampfadern vorbeugen heißt leichter leben | Thrombosen vermeiden

Wenn bei unbeweglichem Sitzen über viele Stunden im Büro, bei Fernflügen oder während der Schwangerschaft das Blut in den Venen der Beine durch die dafür vorgesehenen Klappen nicht mehr problemlos zum Herzen zurückströmen kann, kommt es zu schmerzhaften Stauungen in den unnatürlich erweiterten Venen. Kompressionsstrümpfe pressen die Venen zusammen, unterstützen dadurch den Blutrückfluss und können gleichzeitig den oft als Langzeitkonsequenz dieser Blutstauungen auftretenden Krampfadern vorbeugen. Ihre Träger erlösen sie damit von den berüchtigten „schweren Beinen“ und ersparen ihnen gleichzeitig medizinisch bedenkliche Langzeitfolgen, denen oft nur mittels operativer Krampfadernbehandlung – siehe hier bei http://www.medaesthetic.de/behandlungen/krampfadern-varizen/ – beizukommen ist. Eine ansprechende Optik entschädigt außerdem für den erforderlichen Mehraufwand beim Anlegen. Es wird Zeit, dass Kompressionsstrümpfe anziehen im Bewusstsein der Vielen nicht mehr mit „alten Frauen“ sondern „Erleichterung des Alltags“ in Verbindung gebracht wird.

Der perfekte Strumpf zur Abendkleidung bei Venenproblemen

Venenleiden sind lästig und schmerzhaft. Venenleiden sind schmerzhaft und zudem noch unschön anzuschauen. Deshalb möchten Frauen, die darunter leiden aber keineswegs auf elegante Abendgarderobe verzichten. Eine gute Möglichkeit die hässlichen Varizen, wie Krampfadern im Fachjargon heißen, zu verdecken sind Kompressionsstrümpfe. Die haben gleich mehrere gute Gründe, warum diese von Frauen mit Venenleiden und Varizen getragen werden. Einerseits verdecken die Kompressionsstrümpfe die unschönen blauen, violetten und grünen Adern, andererseits hilft es der schwachen Venenpumpe beim Zirkulieren des Blutes und fördert die Durchblutung. Allerdings sind viele Kompressionsstrümpfe einfach nur viel zu dick und sehen hässlich an den Beinen aus.

Vitalisiert durch den Abend

Die Damen fühlen sich wie alte Omas und tragen dann doch lieber anstatt ein elegantes Kleid, eine schicke Hose, um die unschönen Varizen und die dicken Kompressionstrümpfen zu kaschieren. Das muss nicht sein! Denn Falke hat für die Damen mit Venenleiden einen besonderen Strumpf hergestellt, der zur Abendgarderobe passt. In diesen extra konzipierten Strumpfhosen fühlen sich Frauen wohl und können gleichzeitig etwas für Ihre Gesundheit leisten. Die Falke Strumpfhosen haben eine vitalisierende Wirkung, die den Beinen eine gute Figur gibt. Eine Frau, die diese Strumpfhosen trägt, fühlt sich in Ihrer schicken Abendgarderobe endlich rundum wohl. Hinzu kommt, dass das Tanzbein in jedem Fall zum Einsatz gebracht werden darf! Denn die Stützstrumpfhosen eignen sich hervorragend, um schwere und müde Beine vorzubeugen.

Eine Symbiose, die Frauen lieben

Keine lästigen Wassereinlagerungen oder Schwellungen, sondern beschwingtes und leichtes Tragen, dass den Frauen einen unbeschwerten Abend gönnt. Wer als Frau nicht auf den Komfort der stützenden Wirkung von Kompressionsstrümpfen verzichten möchte, der ist mit den Strumpfhosen, die eine stützende und vitalisierene Funktion besitzen sehr gut beraten. Eine grandiose Einheit aus Schönheit und Gesundheit, die vor allem zu schicken Kleidern für Furore sorgen wird. Durch ein spezielles Verfahren wird der Druckverlauf der Strumpfhosen so hergestellt, dass diese auf die Beine eine kompressierende Wirkung haben. Das gibt den belasteten Beinen eine Eleganz über die sich jede Frau freut, die unter Venenproblemen leidet.

Kompressionsstrümpfe beim Sport für leichte Beine

Kompressionstrümpfe fanden früher überwiegend im medizinischen Bereich, z.B. bei Venenerkrankungen, Bindegewebsschwäche oder Thrombosevorbeugung, Anwendung. Heutzutage werden diese Strümpfe aber auch bei Leistungssportlern oder Menschen, die Laufen, um fit zu bleiben, immer beliebter.

Funktionsweise eines Kompressionsstrumpfes

Ein Kompressionsstrumpf wirkt an bestimmten Stellen Druck auf die Venen des Beines aus. Dabei verstärkt sich der Druck in Richtung Knöchel, um den nach unten stärker werdenden Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe entgegen zu wirken.

Normalerweise werden die Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe durch Kontraktion der Muskeln, Druck und das Lymphsystem abtransportiert. Lagert sich zu viel Flüssigkeit ein und die Muskeln sind nicht mehr in der Lage für einen Ausgleich zu sorgen, so kommt es zu den bekannten „schweren Beinen“. Dies ist häufig bei Menschen der Fall, die unter Venenerkrankungen leiden, eine Bindegewebsschwäche haben oder beruflich viel stehen müssen.

Kompressionsstrümpfe stützen das Bindegewebe durch den Druck, den sie ausüben, verbessern den Rückfluss des Blutes zum Herzen und regen das Lymphsystem an. Gleichzeitig werden die Muskeln besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, was zu einer Aktivitätssteigerung dieser führt und die Leistungsfähigkeit erhöhen soll.

Welche positive Wirkung haben Kompressionsstrümpfe beim Sport

Für Leistungssportler oder Menschen die Sport treiben, um fit zu bleiben, haben Kompressionsstrümpfe den Vorteil, dass die Beine beim Laufen nicht mehr anschwellen oder schwer werden. Gerade Langstreckenläufer verspüren mit den orthopädischen Strümpfen weniger Schmerzen. Zudem ist der anschließende Regenerationsprozess wesentlich kürzer, auch Muskelkater tritt in verminderter Form auf.

Ein weiterer positiver Aspekt dieser Strümpfe ist der Schutz, den sie für die Sprunggelenke bieten. Ihre stützende Wirkung reduziert die Gefahr für Bänderdehnungen, Gelenkschmerzen und Muskelfaserrisse.

Kompressionsstrümpfe oder –socken erzielen aber nur dann eine positive Wirkung, wenn sie richtig sitzen, deshalb sollten sie immer in einem Fachgeschäft gekauft werden. Bedacht werden sollte aber auch, dass Kompressionsstrümpfe dünner als herkömmliche Strümpfe sind und der Schuh dann zu locker sitzen könnte.

Die Kompressionstherapie

Eine Kompressionstherapie wird immer dann eingesetzt, wenn die Fließgeschwindigkeit des Blutes erhöht werden soll. Dies kann der Fall sein, wenn sich Ödeme gebildet haben, bei einer chronischen Veneninsuffizienz, bei einer Thrombose etc. Aber auch zur Prävention bei einem erhöhten Thromboserisiko, etwa nach einer Operation oder wenn Patient in ihrer Bewegung behindert sind, ist der Einsatz einer Kompressionstherapie ratsam.

Wie kann so eine Kompressionstherapie aussehen?

Entweder erfolgt die Kompression des Beines oder der Beine durch eine Bandage mit Kompressionsbinden oder durch das Anziehen spezieller Strümpfe. Welche Materialien letztlich verwendet werden, hängt natürlich davon ab, ob ein Arbeits- oder ein Ruhedruck ausgeübt werden soll. Auf apotheken-vergleich.com findet man reichlich Auswahl an den verschiedensten Kompressionsmaterialien. So gibt es Lang- oder Kurzzugbinden, Zinkleimbinden, Bindensysteme aus Kompressions- Fixier- und Polsterbinden, Kompressionsstrümpfe und Strumpfsysteme aus einem Unter- und einem Überziehstrumpf. Doch egal, welches Material eingesetzt wird, es sollte äußerst sorgsam verwendet werden, denn wird etwa falsch gewickelt oder sind die Strümpfe nicht perfekt dem Bein angepasst, kann es unter Umständen zu Haut- und/oder Nervenschäden kommen und im schlimmsten Fall sogar zu einer tiefen Venenthrombose.

Zu welchem Ziel soll die Kompressionstherapie führen?

Durch den kontinuierlichen Druck werden die Venen im Bein verengt und die Fließgeschwindigkeit des Blutes so erhöht. Dadurch fließt das Blut schneller zum Herzen, eingelagerte Flüssigkeiten im Gefäßsystem (Ödeme) und Schlackenstoffe werden abtransportiert. Auch bei Wunden, die nicht abheilen wollen, kann die Kompressionstherapie eine Beschleunigung der Heilung hervorrufen. Wer in seiner Krankengeschichte bereits Thrombosen oder Venenentzündungen hatte, kann einem erneuten Auftreten mittels Kompression vorbeugen. Aber auch werdende Mütter, die unter Schwangerschaftsödemen leiden, können sich mit dieser Therapie Erleichterung verschaffen. Welche Einsatzgebiete es noch für eine Kompressionstherapie gibt und wie sie genau durchgeführt wird, erfährt man entweder beim Arzt, in der Apotheke, im Sanitätshaus oder auf apotheken-vergleich.com.

Modisch gekleidet mit Kompressionsstrümpfen

Kompressionsstrümpfe sind zuverlässige Helfer gegen Venenleiden. Das verordnete Tragen dieser erscheint vielen sehr altmodisch und vielleicht sogar unschön und unattraktiv. Strümpfe dieser Art haben sich jedoch heute längst von ihrem Krankenhausimage verabschiedet und können modisch durchaus mit vielen anderen Accessoires mithalten, ohne zwischen ihnen großartig aufzufallen. Die im Handel erhältlichen Exemplare sind mittlerweile schon gar nicht mehr von den gewöhnlichen Stützstrümpfen zu unterscheiden.

Achtung bei der Strumpfauswahl

Bei der modischen Einkleidung vom Damenausstatter darf jedoch ein Aspekt nicht vernachlässigt werden: Stützstrumpf ist nicht gleich Kompressionsstrumpf. Ersterer verbessert nicht die Venenfunktion und bietet auch sonst keinen medizinischen Nutzen, weshalb er den verordneten Kompressionsstrumpf nicht ersetzen kann. Die Herstellung dieser unterliegt einem eigens genormten Produktionsverfahren. Zunächst muss ein Arzt ein Rezept für Kompressionsstrümpfe der auf den Patienten passenden Kompressionsklasse verschreiben. Ausgehändigt werden diese dann nach einer Beinvermessung in einem Sanitätshaus. Sitzen die Strümpfe schlecht oder zu eng, können sie den Therapieerfolg stark beeinträchtigen.

Zum modischen Outfit kombiniert

Kompressionsstrümpfe müssen regelmäßig, also von morgens bis abends rund um die Uhr getragen werden, auch bei sportlichen Aktivitäten. Gerade im Sommer ist es für so manchen, vor allem aber für weibliche Patienten eine unangenehme Last und für Modebewusste ein erheblicher Störfaktor. Doch auch wer Wert darauf legt, mit seinem Outfit im Trend zu liegen, braucht sich heute keine Sorgen mehr zu machen. Der neuesten Generation Stützstrumpf sieht man ihren medizinischen Zweck nicht mehr an. Es gibt sie in allen möglichen Formen und Farben, sogar Pflegekomplexe gegen Hautbeschwerden werden heutzutage eingebaut. Selbst namhafte Designer wie Wolfgang Joop haben sich der Problematik angenommen und Modelle in den angesagtesten Modefarben und -mustern entworfen, die wunderbar zu kurzen Röcken oder Kleidern getragen werden können. Elegante Haftbänder lassen sich neckisch dazu kombinieren und verleihen ein schwungvolles Aussehen. Wer es doch lieber dezenter bevorzugt, kann die Strümpfe auch im trendigen Nudelook oder in transparent erstehen.